In San Lorenzo Dorsino gibt noch immer die Natur den Rhythmus der Tage vor: Aussaat, Ernte, Ruhe. Hier folgt die Arbeit den Jahreszeiten, nicht der Uhr.
Viele junge Menschen sind zur Erde zurückgekehrt und haben hektische Rhythmen hinter sich gelassen, um einen Beruf wiederzuentdecken, der nach Tradition und Handarbeit schmeckt. Für sie ist Landwirtschaft nicht nur Arbeit, sondern eine Lebensentscheidung, achtsam gegenüber Nachhaltigkeit, Biodiversität und Gleichgewicht, so wie es Väter, Großväter und Urgroßväter taten.
Es sind kleine Familienbetriebe, die anbauen, Tiere halten und mit biologischen und biodynamischen Methoden produzieren. In ihren Werkstätten entstehen Konfitüren, Sirupe, Eingemachtes und Kräuteraufgüsse, zusammen mit frischem Gemüse und saisonalem Obst.
Sie entdecken auch vergessene Früchte wieder, wie Kornelkirschen, Stachelbeeren, Quittenäpfel und Quittenbirnen, und geben ihnen in Gläsern mit Kompott und Konfitüre neuen Wert
Entlang der Wege rund um San Lorenzo Dorsino öffnen die Betriebe ihre Türen für alle, die innehalten und teilen können. Hinter jedem Feld, jedem Garten, jedem Produkt stehen Gesichter und Geschichten von Mühe, Hoffnung und Träumen. Hier in San Lorenzo Dorisno ist die Erde nicht nur zum Bestellen da, sondern zum Hüten, mit Respekt, Leidenschaft und Liebe.