Ich bin Greeterin in San Lorenzo in Banale.
Ich lebe schon immer hier. Mein Vater Eugenio war Maurer und arbeitete in den Tunneln beim Bau von Wasserkraftwerken; meine Mutter Anna war das Herz der Familie. Nach der Schule lernte ich bei den Nonnen nähen und mit fünfzehn begann ich in einer Manufaktur in Dorsino zu arbeiten, dann in den Hotels des Dorfes.
Mit zweiundzwanzig Jahren heiratete ich Gianfranco und wurde Mutter von Rudy, einem Klempner, und Federica. Sie hat die Welt erkundet, ich bin in den Bergen und meiner Gemeinde geblieben, stolz auf ihren Mut. Auch wenn sie weit weg ist, weiß sie, dass San Lorenzo immer ihr Zuhause ist.
Ich wollte mich schon immer für andere engagieren: als Katechetin, Betreuerin in Sommercamps und Begleiterin für ältere Menschen im Altenheim von Bleggio. Heute bin ich Mitglied der Filodrammatica, wo ich Regie führe und bei den Szenen Regieanweisungen gebe.
Meine schönsten Erinnerungen sind mit meinen Großeltern und dem Ort Pezol verbunden, zwischen Wiesen und dem Duft von gemähtem Gras und dem authentischen Geschmack der Tomaten aus dem Eimer meiner Großmutter.
Mit denjenigen, die hierherkommen, teile ich gerne die Schönheit des Dorfes, die Erinnerungen und Emotionen, die es einzigartig machen.
Wobei kann ich dir helfen?
Ich führe dich durch die Straßen des Dorfes, teile Schönheit, Erinnerungen und Lebensgeschichten und nehme mir dabei ein Beispiel am Mut meiner Tochter, einer Entdeckerin der Welt.