Ich bin ein Greeter aus San Lorenzo in Banale.
Ich lebe seit jeher hier und bin in einem kleinen Haus unterhalb des Colle Beo geboren. Mein Vater Pietro, Obst- und Gemüsehändler, und meine Mutter Sergia, Hausfrau, haben mir den Wert der Arbeit und der Aufmerksamkeit gegenüber anderen Menschen vermittelt.
Meine Kindheit ist eng mit dem Colle Beo verbunden, wo mein Großvater Bonfiglio, ein Schuhmacher, mich mitnahm, um den Mondstein zu sehen, dessen Maserung ferne Geschichten zu erzählen scheint. Es ist mein Lieblingsort: Von dort oben überblickt man San Lorenzo und das Bondai-Tal, und die Zeit kehrt zu den Spielen von einst zurück.
Heute begleite ich Besucher auf diesem Weg, zwischen stillen Wäldern und dem Duft von Alpenveilchen: Es ist die schönste Art, Emotionen und die authentische Schönheit unseres Dorfes zu teilen.
Meinen Eltern verdanke ich die Liebe zur Gemeinschaft und die Ernsthaftigkeit, mit der ich Dinge angehe, Werte, die ich versuche, meinen Kindern Rudy und Federica und meinen Enkelkindern zu vermitteln. Meine Frau Lorenza und ich, die wir seit fast fünfzig Jahren verheiratet sind, haben immer an Freiwilligenarbeit und Engagement für das Gemeinwohl geglaubt.
1999 habe ich dazu beigetragen, die Musikkapelle nach vierzig Jahren der Stille wieder zum Leben zu erwecken. Die Musik hat das Dorf wieder vereint, auch wenn mein Flügelhorn heute ruht. Ich hatte die Ehre, Bürgermeister zu sein, als San Lorenzo zu den schönsten Dörfern Italiens gezählt wurde.
Heute erzähle ich als Greeter weiterhin mit Stolz und Dankbarkeit von meinem Dorf: Denn jede Begegnung, jeder neugierige Blick erinnert mich daran, wie glücklich ich mich schätzen kann, hier zu leben.
Wobei kann ich dir helfen?
Ich begleite Sie durch die Straßen und Erinnerungen von San Lorenzo in Banale, damit Sie die Seele, die Geschichten und die Orte erleben können, die dieses Dorf so einzigartig machen.